Schauspiel

Zeit aus den Fugen

Die Dinge sind nicht so, wie sie scheinen.

nach dem Roman von Philip K. Dick
Uraufführung

13. September 2019

Schauspielhaus

Termine und Karten

Fr, 13.09.2019 / 19.30 Uhr Schauspielhaus / Premiere / Begrüßung 18:30 / anschließend Premierenparty mit Jacky-Oh Weinhaus und Jade Pearl Baker in der Cumberlandschen Galerie
23,00 € - 45,00 € Premieren-Abo (S) Besetzung calendar_open_alt
Regie Laura Linnenbaum

Ragle Gumm Torben Kessler Victor Nielson Kaspar Locher Margo Nielson Stella Hilb Bill Black Bernhard Conrad June Black Sabrina Ceesay Mr. Lowery Fabian Felix Dott Mrs. Kettelman / Mrs. Keitelbein Miriam Maertens Waltraud / Garry Alrun Hofert Mångata Lucia Kotikova Haze Mark Tumba

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Regie Laura Linnenbaum Bühne Valentin Baumeister Kostüme David Gonter Musik Justus Wilcken Dramaturgie Johanna Vater

Ragle Gumm Torben Kessler Victor Nielson Kaspar Locher Margo Nielson Stella Hilb Bill Black Bernhard Conrad June Black Sabrina Ceesay Mr. Lowery Fabian Felix Dott Mrs. Kettelman / Mrs. Keitelbein Miriam Maertens Waltraud / Garry Alrun Hofert Mångata Lucia Kotikova Haze Mark Tumba

Inhalt

Eine Kleinstadt im Amerika der 1950er Jahre. Hier lebt Ragle Gumm als eine Art regionale Berühmtheit: Seit fast drei Jahren ist er ungeschlagener Gewinner eines nationalen Wettbewerbs, dessen Preisgeld ihm ein zufriedenstellendes Einkommen sichert. Doch für Ragle bekommt die idyllische Welt zunehmend Risse, als verschiedene Vorfälle und Ungereimtheiten ihn an der Echtheit seiner Wahrnehmung zweifeln lassen.
Der amerikanische Science-Fiction-Autor Philip K. Dick (Minority Report, Blade Runner, Total Recall) gehört zu den Meistern seines Fachs. Mit prophetischem Blick sah er aus den gesellschaftlichen Entwicklungen seiner Zeit erschreckende Zukunftsvisionen voraus; nicht wenige dieser Szenarien scheinen heute Realität zu werden.
In der Inszenierung von Laura Linnenbaum wird der 1959 entstandene Roman zum Spiegel unserer Zeit: Realitätsflucht in Anbetracht politischer Unruhen und einer immer komplexer werdenden Welt, nationale Abschottung und die Spaltung der Gesellschaft in politische Lager sind die Themen, die hier vor dem idyllischen Bild der 1950er Jahre verhandelt werden.
Laura Linnenbaum studierte Regie in Frankfurt am Main und inszeniert unter anderem am Düsseldorfer Schauspielhaus, dem Staatsschauspiel Dresden sowie dem Berliner Ensemble. In ihren Arbeiten ist sie stets auf der Suche nach aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen, die sie poetisch und bildstark auf die Bühne bringt.